Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg Chronik 2001 - 2004

 

03. November 2001
Hubertusmesse Medebach
     
Hubertusmesse in der Pfarrkirche St. Peter und Paul zu Medebach Beginn 18:00 Uhr  
 
 
 

 

 

August 2002
Hubertusgottesdienst Rosenthaler "Herrenbänken"
 
Der Parforce-Bläserchor der Frankenberger Jägerschaft umrahmte den "Hubertus-Gottesdienst" am Sonntag an den Rosenthaler "Herrenbänken" musikalisch.
   
Gottesdienst an den Rosenthaler "Herrenbänken"
Zu Ehren des Hubertus
ROSENTHAL: Zum ersten Mal gab es am Sonntag an den "Herrenbänken" einen "Hubertus-Gottesdienst". Die Liturgie hielt Pfarrer Klaus-Dieter Geisel, den musikalischen Part hatte der Parforce-Bläserchor der Frankenberger Jägerschaft übernommen.
Karlheinz Heinrichs erzählte wie es zur Gründung des Chor gekommen war. Nach einer jagd am Wasserberg bei Rhoda vor 35 Jahren war der Rosenthaler Sigmar Salzmann in gemütlicher Runde beim Bier auf die Idee gekommen, einen Bläser-Chor zu gründen. Fünf Musikfreunde hatten sich damals zusammengeschlossen, heute zählt der Chor viele Aktive mehr, auch drei Frauen sind inzwischen dabei. Die Leitung hat Gerd Lohmann, der früher in Bromskirchen gewohnt hat und mittlerweile in Dillenburg lebt. Er kommt jeden Donnerstag zu üben. Pfarrer Geisel hatte den Gottesdienst unter das Motto "Jagd" gestellt. Den Leitspruch hatte er aus dem Brief an die Philipper, Kapitel 3, Vers 12 bis 14 gewählt. Zu Anfang seiner Predigt stellte der Seelsorger klar, dass die evangelische Kirche keine Messen abhalte, dies sei daher ein "Hubertus-Gottesdienst".
Manche Wanderer nahmen ihre Kinder in einem Wägelchen mit bei ihrem Spaziergang zu den "Herrenbänken"
Die Parforce-Bläser eröffneten ihn mit dem "Einzug". Nach dem "Kyrie" kamen die Lobpreisung und die Schriftlesung, nach dem "Gloria", die die Predigt, ein Choral und das "Sanctus". Die "Hubertushymne", ein Gebet und das "Vaterunser" sowie der Segen beendeten den feierlichen Gottesdienst vor der prächtigen Naturkulisse. Gemeinsam sangen die über 100 Besucher "Großer Gott, wir loben dich". Die Kollekte und der Erlös aus dem Kuchenbuffet kommen den Flutopfern an der Elbe zu Gute. Nach dem Gottesdienst am Vormittag spielte der Bläserchor noch einige Stücke, während die Besucher dem Kuchenbuffet und Kaffee zusprachen. Einige waren zu Fuß mit Kindern und Wägelchen gekommen, andere mit Fahrrädern. Nach dem Waldgottesdienst begaben sie sich wieder auf den Heimweg.

 

 

25. Oktober 2002
"Jagdgesang und Hörnerklang" in der Ederberglandhalle
   
FZ vom 23. Oktober 2002
   
Jagdhornbläserkonzert
Mit Gesang und Hörnerklang  
FRANKENBERG: Ein buntes Programm mit Gesang und Hörnerklang bieten die Jagdhornbläser am Freitag, 25 Oktober, um 20 Uhr in der Ederberglandhalle. In diesem Rahmen will Kreisjagdberater Willi Lotze dem Nachwuchs den "Jägerschlag" erteilen. Neben der Bläsergruppe der Frankenberger Jägervereinigung wirken der Jägerchor des Hinterlandes, die Bläsergruppe aus Allendorf und die Burgwalder Bläsergruppe mit. Auf Parforcehörnern und Fürst-Pless-Hörnern spielen sie Jagdweisen und Interpretationen bekannter Komponisten. Ein musikalischer Leckerbissen verspricht der Auftritt der Frankenberger Jägervereinigung zu werden, die mit ihren Alphörnern in die Welt der schneebedeckten Alpenregionen entführen will.
   
 
FZ vom 28. Oktober 2002
 
Viel Beifall für Jagdhornbläser in Ederberglandhalle
FRANKENBERG: Ein buntes Programm mit Jagdgesang und Hörnerklang boten am Freitagabend Jagdhornbläser aus der Region in der Ederberglandhalle. Neben der Bläsergruppe der Frankenberger Jägervereinigung wirkten der Jägerchor Hinterland aus dem Raum Biedenkopf, die Bläsergruppe aus Allendorf (Eder) und Burgwald mit. Als gemischtes Bläserensemble waren Gäste aus Oberösterreich und Mönchengladbach zu hören. Ein musikalischer Leckerbissen war der erste Auftritt eines Quartetts der Jägervereinigung Frankenberg mit ihren Alphörnern. Gut zwei Stunden dauerte das gut abgestimmte Programm. Auf Parforcehörnern und Fürst-Pless-Hörnern intonierten die Bläser jagdliche Weisen und passende Interpretationen bekannter Komponisten.
Die Frankenberger Jagdhorn-Bläser spielten unter der Leitung von Gerd Lohmann
Rund 70 Jagdhornbläser begrüßten musikalisch auf der als Herbstwald dekorierten Bühne der Ederberglandhalle die Zuhörer. Durch das Programm führte anschließend Vorsitzender Hans Ammenwerth von der gastgebenden Frankenberger Jägervereinigung. Gerd Lohmann dirigierte die Frankenberger Bläser, die vor 35 Jahren gegründet wurden. Mit dem Kölner Jägermarsch, dem Jägergruß sowie musikalischen Ausflügen nach Frankreich mit "Offertoire", den gut abgestimmten Stücken aus der französischen Hubertusmesse und "La Fete au Chateau" wussten sie mit Parforcehörnern zu gefallen.
Beim Echofanfare-Alpengruß blies Solistin Renate von Wintzingerode das Echo. Ihren ersten Live-Auftritt hatten Berd Hömberg, Erich Reitz, Klaus Schindler und Manfred Müller, die auf Messing-Alphörnern neben dem Gruß aus den Bergen mit zwei weiteren Melodien begeisterten. Die seit 1980 bestehende Bläsergruppe aus Allendorf unter Leitung von Karl-Heinz Huft überzeugte unter anderem mit der Melodie "Schwarzwaldglocken", bei der Parforce- und Fürst-Pless-Hörner harmonieren. Die seit 10 Jahren bestehende Bläsergruppe Burgwald intonierte unter Stabführung von Erich Reitz Weisen wie "Im Wald" sowie die Jägermärsche Nummer zwei und drei. Als Gäste bereicherten rund fünfzehn Bläser aus Ulrichsberg in Oberösterreich und Mönchengladbach das "Musikfestival". Den gesanglichen Part des Abends hatten die 28 Sänger des Hinterländer Chores aus dem Raum Biedenkopf übernommen, die zur Verstärkung ihre eigene Bläsergruppe mitgebracht hatten. Mit "Der Jäger Abschied", "Des Wildbachs Rauschen" sowie einem Jagdliederpotpourri wusste der Chor unter Leitung von Helmut Ronzheimer auch mit zahlreichen Solisten zu gefallen. Zahlreiche Zugaben mit "Auf, auf zum frohlichen Jagen" und "Steig ich den Berg hinan" folgten dem lang anhaltenden, begeisterten Beifall der Anwesenden. Alle beteidigten Jagdhornbläser verabschiedeten sich anschließend gemeinsam mit bekannten Melodien.
Der erste Auftritt der Jagdhornbläser mit Alphörnern Aus Oberösterreich kamen diese Musiker
 
Renate von Wintzingerode in Aktion  

 

 

26. Oktober 2002
Jahreshauptversammlung Jägervereinigung
   
FZ vom 29. Oktober 2002
   
Versammlung der Jägervereinigung
Neue "Jungjäger" aufgenommen
Den Jägerschlag vom Kreisjagdberater Willi Lotze (links) erhielten Werner Ernst, Gerhard Dietrich, Rene Borufka, Matthias Briel, Horst Waßmuth, Matthias Trümner, Nicolai Grass, Renate Thuma, Klaus Seipp und Klaus Dippel (von links)
   
FRANKENBERG: Ehrungen verdienten Bläser, die Aufnahme von Jungjägern und ein Vortrag über die Ausbreitung der Schweinepest standen im Mittelpunkt bei der Versammlung der Frankenberger Jägervereinigung in der Ederberglandhalle.

Die Aufnahme von Jungjägern in den Kreis der Jägerschaft nahm Kreisjagd- berater und Wildmeister Willi Lotze aus Vöhl vor. Ein Jahr lang lernten elf mänliche Aspiranten und eine Frau für den Jagdschein. Dank galt den Ausbildern Wolfgang Hormel, Hartmut Daume, Thomas Figge, Otfried Petzke, Helmut Krich, Wulf Schröder und Heinz Richard.
Ehrenvorsitzender Karlheinz Heinrichs ehrte die Bläser Hartmut Daume, Achim Mohry und Reinhold Daume (von links).
Den Jägerschlag erhielten Klaus Dippel aus Röddenau, die Allendörfer Karlheinz Hofmann, Klaus Seipp und Matthias Briel, Rene Borufka (Gemünden), Gerhard Dietrich (Rosenthal), Werner Ernst (Wiilersdorf) Renate Thuma (Frankenau), Rainer Siarkowski (Holzhausen), Nicolai Grass (Haubern) sowie Horst Waßmuth (Bottendorf). Nach dem traditionellen Jägerschlag durch Willi Lotze, der musikalisch durch das "Hohe Wecken" und das "Sammeln der Jäger" der Jagdhornbläser aus Oberösterreich und Mönchengladbach begleitet wurde, ergriff Hans Ammenwerth, Vorsitzender der Frankenberger Jägervereinigung, das Wort. Ehrenvorsitzender Karlheinz Heinrichs ehrte anschließend verdiente Jagdhornbläser der seit 1967 bestehenden Vereinigung. Für jeweils 25-jährige Mitgliedschaft wurde den Bläsern Achim Mohry sowie den Brüdern Reinhold und Hartmut Daume das große goldene Ehrenzeichen verliehen. Über die Schweinepest bei Wildschweinen informierten Dr. Ralf Nöchel vom staatlichen Veterinäramt des Landkreises Waldeck-Frankenberg sowie Referenten des Veterinärdezernats beim Regierungspräsidium Kassel und der Jagdbehörden Angehörige und Gäste der Jägerschaft aus dem Raum Frankenberg. Dabei kamen die aktuelle Seuchenlage der Schweinepest, Untersuchungsmodalitäten und mögliche Bekämpfungsmaßnahmen zur Diskussion.

 

 

07. September 2003
Jubiläums-Schaublasen Gladenbach
 
Auf Einladung der Jagdhornbläsergruppe der Jägervereinigung Hinterland nahm die Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg an einem Jubiläums-Schaublasen teil. Die Veranstaltung fand im Bürgerhaus Gladenbach-Erdhausen statt. Es haben 10 Gastgruppen aus Hessen und eine Gruppe aus Österreich zugesagt.

 

 

10. Oktober 2003
50. Geburtstag Dr. M. Viessmann
   
 
Die Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg bei einem Geburtstagsständchen für Dr. M. Viessmann.  
 

 

 

11. - 12. Oktober 2003
Fahrt zur Weinprobe Bingen
   
 
Alle Teilnehmer der Bläsergruppenfahrt vereint zum Gruppenfoto  
Ein Marsch von der Rochuskapelle durch die Weinberge mit viel Erklärungen durch den Winzer So ein Fußmarsch macht Appetit. Eine Rast war natürlich eingeplant, es gab Gegrilltes. Selbstverständlich gab es während der Marschpausen auch Wein zu verkosten.
Abends beim Winzer in der "Schankstube"
Die Hausband wurde extra für uns angagiert Es war ein gemütlicher Abend bei dem nicht nur über Wein "gesprochen" wurde. Zur Abwechslung wurden noch einige Stücke aus dem eigenen Repertoire vorgetragen.
Am nächsten Tag ging es nach einer Rheinfahrt nach Hause

 

 

19. Oktober 2003
Hubertusmesse katholische Kirche Battenberg
   
Ökomenischer Gottesdienst in Battenberg
Erstmals Hubertusmesse
BATTENBERG: Erstmals feierten am Sonntagabend etwa 200 Christen in der Bergstadt eine Hubertusmesse als Ökomenischen Gottesdienst. Dazu eingeladen hatten die evangelische und die katholische Gemeinde. Der Altarraum war mit Motiven des Herbstes und mit Jagdtrophäen dekoriert. Der heilige Hubertus ist der Schutzpatron der Jäger und Reiter. Traditionell finden die Messen am "Hubertustag" statt. Nach einer Legende wurde er im Jahre 658 als Sohn eines fränkischen Edelmannes geboren. Er war Bischof von Maastricht und Lüttich. Seine Frau starb bei der Geburt seines Sohnes. Aus Kummer widmete er sich zusehends der Jagd.
Die Parforcehornbläser aus Frankenberg unter der Leitung von Gerd Lohmann spielten in Battenberg die Stücke der traditionellen Hubertusmesse von Cantin und Stief.
Sein Ende ereilte ihn jedoch nicht auf der Pirsch, sondern beim Angeln. Die Hubertus-Legende berichtet von einem weißen Hirschen, der ein goldenes Kreuz zwischen den Geweihschaufeln trug. Doch diese Geschichte entstand erst 600 jahre später. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm die Parforce-Jagdhornbläsergruppe aus Frankenberg die Gerd Lohmann dirigierte. Die 15 Musiker spielten die traditionelle Messe in den Bearbeitungen von Jules Cantin (1934) und Reinhold Stief (1968) mit den Stücken Kyrie, Gloria, Choral, Sanctus, Glocken, Agnus Dei und Großer Gott. Dabei beeindruckten der dynamische Wechsel zwischen getragenen Chören und kraftvoll geblasenen Fanfaren ebenso wie die rhythmisch gegenläufigen Passagen der Einzelstimmen im Wechselspiel miteinander. Die Liturgie gestalteten Pfarrer Holger Balzer und Pastoralreferentin Claudia Heuser.

 

 

09. November 2003
Hubertusmesse Liebfrauenkirche Frankenberg
 
Klänge der Hörner begeisterten
Hubertusmesse in der Frankenberger Liebfrauenkirche
 
FRANKENBERG: 200 Gäste kamen zur Hubertusmesse in die Liebfrauenkirche. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgte die Parforcehörnergruppe der Jagdhornbläser von der Jägervereinigung Frannkenberg. Vor den Eingangsworten von Pfarrer Horst Schiffner, der auch auf die Geschichte von St. Hubertus, dem Schutzpatron der Jäger einging, spielten die Bläser den Einzug. Die Melodie stammt von dem Franzosen Jules Cantin, der das Werk genauso wie den traditionellen Schlußmarsch "Sortie de Messe" um 1934 in Paris komponierte. Weitere gut eingeübte und gekonnt vorgetragene Stücke, wie "Kyrie", "Gloria", "Choral", "Sanctus", die "Glocken" oder "Agnus Dei" stammen aus der Feder von Reinhold Stief (1968). Ohne instrumentalische Unterstützung sang die Gemeinde Lobet den Herren. Zum Choral "Großer Gott wir loben Dich" waren wieder die Hörner mit voller Klangfülle zu hören. Pfarrer Schiffner hatte in den Mittelpunkt seiner Andacht den Psalm 24 gestellt: "Die Erde ist des Herrn und was darinnen ist, ist der Erdkreis und die darauf wohnen". Ein kaum enden wollender Beifall galt zum Abschluss den Bläsern sowie dem Dirigenten Gerd Lohmann. Es sei bereits die vierte Hubertusmesse mit dem Frankenberger Bläserchor in der Liebfrauenkirche gewesen, so Pfarrer Schiffner. Ein großer Erfolg.

 

 

15. November 2003
Jagdhornklänge und Jägerlatein
   
Jagdhornklänge und "Jägerlatein" begeistern Rosenthaler Publikum
ROSENTHAL: Die Bläser der Jägervereinigung Frankenberg unter der Leitung von Gerd Lohmann gastierten am Samstag in der Rosenthaler Sport- und Kulturhalle. Passend zu den Hörnerklängen gab es "Jägerlatein", merkwürdig-lustige Begebenheiten aus dem Jägerleben. Sie wurden von Wolfram Moniac in der passenden Kleidung vorgetragen. Da durfte der Baron von Münchhausen nicht fehlen, der mit seinen unglaublichen Abenteuern die Zuhörer zum Schmunzeln brachte. Nicht nur jagdbegeisterte Gäste waren angetan von den musikalischen und "jägerlateinischen" Vorträgen.

 

 

06. Juni 2004
Jubiläum Jagdhornbläsergruppe des Vereins der Jäger des Dillkreises
   
Dill-Zeitung vom 08. Juni 2004  
Hörnerklang und Informationen zur Jagd kamen beim Publikum an
   
Bei herrlichem Frühsommerwetter feierte das Bläsercorps des Vereins der Jäger des Dillkreises am Sonntag mit einer Matinee sein 50-jähriges Bestehen. Viele hundert Gäste - darunter allein rund 100 Bläser sieben weitere Bläsercops - verfolgten mit Spannung das mehrstündige abwechslungsreiche Programm auf dem Herborner Marktplatz. "In einer Zeit ohne Handys und Funkgeräte diente die Jagdhjornmusik dem Jagderfolg, der Informationen und der Sicherheit aller Beteidigten", begrüßte Martin Simon, der Vorsitzende des Vereins der Jäger des Dillkreises, das Publikum. Somit sei die jagdliche Blasmusik heute die fortführung einer jahrhundertealten Tradition, die ihre Krönung in der choralähnlichen "Hubertusmesse" finde. Bürgermeister Hans Benner als Platzherr und stellvertretend für die aus anderen Kommunen angereisten Gemeindevertreter dankte dem Dillkreis-Bläsercorps für seine Tätigkeit, die schon oft eine Bereicherung auch bei städtischen Veranstaltungen dargestellt habe. Seinen Wunsch, die Signale mögen durch die ganze Stadt zu hören sein, teilte auch Hans-Christoph Noack, der als Vorstandsmitglied des hessischen Landesjagdverbandes die Grüße des des Vorsitzenden Dietrich Möller überbrachte. "Die Jagdhornbläser sind auch heute noch integraler Bestandteil der jagdlichen Kultur", würdigte er nicht nur die Jubilare.
Neben dem gemeinsamen Spiel aller Bläsergruppen zu Beginn und Ende des Programms war zweifelsohne die Vorführung mehrere Greifvögel ein Höhepunkt der Festmatinee, Gerhard Barthel, Rainer Betz, Eckard Krüger und Marco Krüger vom Orden Deutscher Falkoniere zeigten zusammen mit ihre Bundesvorsitzenden Gregor Klein einen Saker-Falken, einen Uhu und mehrere amerikanische Wüstenbussarde - inmitten der Stadt allerdings leider nicht im freien Flug. Die Waidmänner informierten an vielen weiteren Ständen über Jagd, Wild und Natur und sorgten zudem für reichhaltige Verköstigung ihrer Gäste, die es sich inmitten der malerischen Kulisse und der Hörnerklänge bis in den Nachmittag hinein gut gehen ließen.
 
Die Albhornbläser: v.l.n.r. Bernd Hömberg, Klaus Schindler, Erich Reitz, Manfred Müller  
Die Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg Eine kleine Pause muss sein

 

 

15. Juli 2004
Weinprobe auf dem Schießstand
     
  Beginn der Weinprobe und Begrüßung aller Anwesenden.  
Man lauschte ganz interessiert den Ausführungen des "Weinkenners" Für Unterhaltung war gesorgt. "Wein oder nicht Wein", das ist hier die Frage.
So ein lecker Essen. Ob ich auch was bekomme?. Muß mal ein ganz trauriges Gesicht aufziehen, das hilft beim Opa immer.
     
Welcher Wein ist der Beste? Der beste Wein ist der der einem schmeckt.

 

 

19. September 2004
Hubertusmesse und Sternblasen in Hainaer Kloster
   
   
Hubertusmesse und Sternblasen anlässlich des 500. Geburtstags von Landgraf Philipp dem Großmütigen
200 Bläser füllen Hainaer Kloster mit Hörnerklängen
   
HAINA (KLOSTER): Eine beendruckende Hubertusmesse in der Klosterkirche und ein Sternblasen von 200 Bläsern auf dem Klostergelände sorgten am Sonntag für einen Höhepunkt im "Philippsjahr" anlässlich des 500. Geburtstags von Landgraf Philipp dem Großmütigem. Kein Ort wäre besser für diese Veranstaltung geeignet gewesen, darin waren sich die Besucher einig. Das ehemalige Kloster Haina ist mit dem Landgrafen eng verbunden. Er erließ am 26. August 1533 die noch heute gültige Stiftungsurkunde. Damit errichtete er in den Gemäuern des 1527 aufgelösten Zisterzienserklosters ein Hospital für arme und kranke Menschen. Er war im 16. Jahrhundert nicht nur einer der Hauptakteure der
Fast 200 Bläser spielten unter der Leitung von Gerd Lohmann zusammen und eröffneten damit das Sternblasen auf dem Klostergelände in Haina.
deutschen und europäischen Politik, sondern auch ein leidenschaftlicher Jäger. Schon morgens feierten 500 Gäste einen eindrucksvollen Hubertus-Gottesdienst in der Klosterkirche. Pfarrer Oliver Koch ging in seiner Predigt auf die Hubertuslegende ein und betonte, dass Hubertus zwar ein katholischer Heiliger sei, aber auch den evangelischen Christen als Vorbild gelten kann. Der Legende nach führte er als junger Mann ein ausschweifendes Leben. Er ging an einem Karfreitag auf die Jagd, in damaliger Zeit eine schwere Sünde. Im Wald traf er auf einen mächtigen Hirsch mit einem Kruzifix zwischen dem Geweih. Er fiel auf die Knie und bekannte sich zum Glauben. Fortan widmete er sein Leben den Menschen und der Natur und ging als "Apostel der Ardennen" in die Geschichte ein. Dies alles ließ ihn zum Schutzpatron der Jäger werden. Pfarrer Koch betonte, dass die Hubertuslegende deutlich mache, dass die Menschen die Verantwortung für den Schutz der Natur haben. Für die Jäger stände heute nicht mehr die Jagdleidenschaft im Vordergrund, sondern die Liebe zur Natur und deren Hege und Pflege. Für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes sorgte die Bläsergruppe der Jägervereinigung Frannkenberg unter der Leitung von Gerd Lohmann. Die fünf Frauen und zwölf Männer bewiesen mit ihren Stücken, dass auch in der Kirchenmusik Platz für ihre Parforcehörner ist. In den alten Mauern der Klosterkirche hallten die Töne noch etwas nach und erzeugten dadurch einen ganz besonderen musikalischen Genuss.
Nach dem Gottesdienst stärkten sich alle bei einer Portion Wildgulasch, bevor elf Bläsergruppe gemeinsam das Sternblasen eröffneten. Mit den Signalen "Jägersleut, versammelt euch", "Begrüßung", "Hirsch tot" und "Zum Essen" erfüllten die fast 200 Bläser und Bläserinnen, das gesamte Klostergelände mit ihrem Klang. Die vielen Besucher waren begeistert und dankten mit kräftigem Applaus. Uwe Brückmann, erster Beigeordneter des Landeswohlfahrtsverbandes, ging in seinem Grußwort auf die geschichtlichen Beziehungen zwischen dem Kloster Haina, Philipp, dem Großmütigen und den Stiftungsforsten ein. Frei nach dem Motto des Tages "Brücken schlagen" solle durch die Musik eine Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Zukunft, zwischen Tradition und
Die Bläsergruppe Jägervereinigung Frannkenberg beim Hubertusgottesdienst in der Klosterkirche
Moderne hergestellt werden.Forstamtsleiter Manfred Albus stellte in seiner Ansprache eine Verbindung zwischen der Stiftungsurkunde, dem jagdlichen Leben des Landgrafen und der Jagdmusik her. Er bezeichnete die Urkunde als Schutzglocke, die die Stiftungsforsten schon 471 Jahre lang an allen politischen Unbilden und Begehrlichkeiten vorbei geschützt und erhalten hat. Die Erträge kämen bis heute über den Landeswohlfahrtsverband sozialen Zwecken zugute. Mit der Veranstaltung sollten Brücken geschlagen werden zu den Idealen, Gedanken und der Epoche Philipps.
Beim anschließenden Sternblasen sorgten die Bläsergruppen Allendorf, Bad Wildungen, Frannkenberg, Fritzlar-Homberg, Fulda-Ederspitze, Haina, Hallenberg-Wunderthausen, Hinterland, Kurhessen Kassel, Neukirchen und Marburg für einen ganz besonderen Ohrenschmaus. Immer abwechselnd am Brunnen vor dem Amtshaus und vor der Tagesklinik bliesen sie bekannte und unbekannte Signale und Musikstücke. Zum krönenden Abschluss versammelten sich alle Bläser im Kreuzgarten und verabschiedeten sich mit "Jagd vorbei, Halali" und einen geblasenen "Auf Wiedersehen".
   
  Auf dem Klostergelände ertönen die Hörner
Zur Hubertusmesse in die Klosterkirche Haina kamen gestern 500 Besucher. Dem anschließenden Sternblasen von elf Bläsergruppen aus der Region (im Bild die Parforcehornbläserinnen der Jägervereinigung Frankenberg) lauschten 1000 Bläserfreunde. Zu hören waren Stücke wie der "Hubertusmarsch" oder der "Hörnerklang". Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Brücken schlagen". Der Forstbetrieb Stiftungsforsten Haina hatte zu dieser Großveranstaltung anlässlich des 500. Geburtstages von Landgraf Philipp, des Großmütigen, eingeladen.
 

 

 

07. November 2004
Hubertusmesse in Battenberg
     
   
  JAGDMUSIK: Die Bläser der Jägervereinigung Frannkenberg gestalteten am Sonntagabend den Hubertus-Gottesdienst in der jagdlich gestalteten Battenberger Kirche.  
Bläser spielten das Vater unser
Im vollbesetzten Battenberger Gotteshaus fand eine Hubertusmesse statt
BATTENBERG: Ein Hubertusgottesdienst fand am Sonntagabend in der jagdlich geschmückten und vollbesetzten evangelischen Kirche in Battenberg statt. Die 17-köpfige Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg unter Leitung von Gerd Lohmann gestaltete stimmungsvoll mit ihren Parforce- und Jagdhörnern den Dankgottesdienst. Die Hubertusmesse ist ein aus Frankreich stammender Brauch, einen Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Hubertus zu feiern. Der Heilige Hubertus ist Schutzpatron der Jäger. Den Dankgottesdienst verglich Pfarrer Holger Balzer mit der Erntedankfeier, die vor wenigen Wochen stattfand. Der Kircheninnenraum war von der Jägervereinigung Frankenberg jagdlich geschmückt worden. Im Altarraum waren zwei Hirschgeweihe aufgehängt worden. Kleine Fichten und Zweige mit Herbstlaub brachten forstliche Atmosphäre in das Gotteshaus. Im Kirchenraum standen an verschiedenen Stellen   ausgestopfte Waldtiere. Einige Tierfelle waren ausgelegt. Die Kanzel war mit einem Wildschwein-Fell dekoriert. In der Predigt machte Pfarrer Balzer den Gottesdienstbesuchern vor allem die Unterschiede zwischen dem wahren Leben des Bischof Huberus von Maastrich und der Legende deutlich. Mit viestimmigem Parforce- und Jagdhörnerklang trug die Bläsergruppe die Musikstücke Kyrie, Gloria, Choral, Sanctus, und Agnus Dei vor. Anstelle des Glockenklangs beim Vater unser hörten die Gottesdienstbesucher eine mit Hörnern gebläsene Variante. Der Hubertus-Gottesdienst im Battenberger Gotteshaus fand bei allen Besuchern guten Anklang. Mit viel Applaus wurde der Bläsergruppe für ihre Mitwirkung gedankt. Als Zugabe erklang "Kein schöner Land". Nach dem Gottesdienst verweilten die Besucher noch etliche Zeit bei Glühwein und offenem Holzfeuer vor der Kirche.
Der Heilige Hubertus
Während der Hubertusmesse in Battenberg erzählte Pfarrer Balzer einleitend die überlieferte Legende, nach der Hubertus um 655 als Sohn eines Edelmannes geboren wurde. Er starb im Jahr 728. Anfangs führte er ein eitles, vergnügungssüchtiges Leben und war ein leidenschaftlicher Jäger. Als Hubertus eines Tages bei der jagd einen Hirsch aufgespürt hatte und ihn verfolgte, stellte sich dieser ihm plötzlich entgegen. Zwischen seinem Geweih erstrahlte ein Kreuz und in der Gestalt des Hirsches sprach Christus zu ihm: "Hubertus, warum verfolgst du mich?" Hubertus stieg vom Pferd und kniete vor dem Hirsch nieder. Von diesem Moment an beendete er das Jagen und führte fortan ein einfaches Leben. Später wurde er Bischof zu Maastrich und Lüttich.

 

 

11. Dezember 2004
60. Geburtstagsfeier Gerd Lohmann
   
Der musikalische Leiter der Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg feiert seinen 60. Geburtstag.
Das Geburtstagskind Gerd Lohmann  
Ein Überraschungsgast hat sich angemeldet. Wer steck wohl in dem Sack??? Mit Hilfe des "Ditscheridu" kann man ihn herauslocken. Na, das ist eine Überraschung.
 
Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk wurde von Bernd Hömberg an Gerd Lohmann überreicht.
 
Die Bläsergruppe bei ihrem Geburtstagsständchen für ihren musikalischen Leiter.  
"Heu-Stadl" in Aktion mit "Jennerwein" Das Geburtstagskind kann es nicht lassen und griff selbst zur Trompete Es gab viel Beifall
Der Blumenmann "Christoph"