Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg Chronik 2005 - 2007

 

22. Mai 2005
Jubiläum Jagdhornbläsergruppe Allendorf/Eder
   
25-jähriges Jubiläum Jagdhornbläsergruppe Allendorf/Eder
Gemeinsames Eröffnungsblasen aller teilnehmenden Bläsergruppen.
  Hier die Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg bei ihrem Auftritt im Festzelt.
Auch im Freien gab es noch einige Auftritte der Frankenberger Bläser
Die Parforcehorngruppe der Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg Die "Albhornbläser" v.l.n.r. Bernd Hömber, Klaus Schindler, Erich Reitz und Manfred Müller

 

 

05. Juni 2005
Hoffest Köhlermühle Röddenau
   
Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg

 

 

15. - 20. Juni 2005
1200 Jahre Röddenau
   
Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg auf der Aktionsbühne
 

 

 

16. - 18. September 2005
Hubertusmesse auf Gut Basthorst
 
FZ vom 27. September 2005
 
AUF GUT BASTHORST: Auf Einladung von Baron Enno von Ruffin trat die Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg auf dem Herbstmarkt und in der Hubertusmesse auf seinem Hofgut bei Hamburg auf.
 
Bläser bei Baron von Ruffin zu Gast
Frankenberger Jagdhorngruppe gestaltete Hubertusmesse auf Gut Basthorst
FRANKENBERG: Die Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg gestaltete eine Hubertusmesse auf Gut Basthorst in Norddeutschland und trat dort auch mit Erfolg beim Herbstmarkt auf. Baron Enno von Ruffin hatte die Gruppe dazu eingeladen. Er begrüßte sie dort am Freitagnachmittag. Das 800 Jahre alte Gut Basthorst und das gleichnamige Dörfchen sind ein idyllisches Fleckchen Erde 35 Kilometer östlich von Hamburg gelegen. Auf dem Hof befindet sich ein Garten- und Landschaftsbetrieb sowie Land- und Forstwirtschaft. Leuchtend rote Backsteingebäude reihen sich um einen großen Platz. Das Herrenhaus inmitten eines Parkgeländes bildet das Herz- und Glanzstück von Gut Basthorst. Doch es blieb nicht viel Zeit, das Hofgut zu erkunden, denn abends stand ein Musicalbesuch in Hamburg auf dem Programm. Die Bläser mit ihren Partnern hatten die Wahl zwischen den Musicals "Mamma Mia", "König der Löwen" oder "Tanz der Vampire". Die Gruppe übernachtete in einer Meierei in der Nähe des Hofguts. Am nächsten Morgen machten die Bläser eine Hafenrundfahrt in Hamburg. Nach einer Stärkung mit Fischbrötchen am Hafen ging es zurück zum Gut Basthorst.
Die Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg umrahmte den Herbstmarkt auf Gut Basthorst mit vielen musikalischen Vorträgen
Dort war der Herbstmarkt mit 150 Ausstellern schon in vollem Gange. Etliche tausend Besucher drängten sich entlang der Stände. Die Bläsergruppe Frankenberg begeisterte die Gäste mit einem unterhaltsamen Programm, das aus Stücken wie "Hegewaldfanfare", "Jägergruß", "Morgenpirsch" und Hubertusmarsch bestand. Abends traf sich die Gruppe zu einem gemütlichen Abendessen im "Alten Pferdestall", einem urigen Gebäude, dessen Innenraum zu einem Restaurant umfunktioniert wurde. Baron von Ruffin veranstaltet zahlreiche Events das ganze Jahr über wie Open-Air-Konzerte, Weihnachtsmärkte und jeden September einen Herbstmarkt, der dieses Jahr unter dem Motto "Leben auf dem Lande" stattfand.
Am Abend traf man sich auf Gut Basthorst im "Alten Pferdestall" zum gemütlichen Beisammensein bei Essen und Trinken.
Höhepunkt des Wochenendes war die Hubertusmesse am Sonntagvormittag. Unter freiem Himmel bei strahlendem Sonnenschein und vor einer Waldkulisse gestalteten die Basthorster Pastorin Sattler sowie Pfarrer Adolphsen aus Hamburg einen Gottesdienst zu Ehren des Schutzheiligen der Jäger, St. Hubertus. Die Parforcehornbläser der Jägervereinigung Frankenberg unter Leitung von Gerd Lohmann übernahmen die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Die 15 Bläserinnen und Bläser boten Stücke wie "Kyrie", "Gloria" und "Sanctus". Nachmittags wurde eine Gruppe von 20 Reitern mit einer Hundemeute von 30 Foxhound auf eine Fuchsjagd geschickt. Nach etwa eine Stunde war die Schleppjagd beendet, und Reiter und Hunde kehrten stolz aber müde zum gut zurück. Die Bläsergruppe Frankenberg empfing die Reiter samt Hundemeute spontan mit dem Jagdsignal "Fuchs tot" und dem "Großen Halali", das das Ende der Jagd anzeigte. Der Jagdleiter zeigte sich beeindruckt. Baron von Ruffin überreichte jedem Reiter und den Bläsern einen "Bruch", einen Eichenzweig als Zeichen und Dank für eine erfolgreiche Jagd. Am frühen Sonntagabend machten sich die Bläser und ihre Ehepartner wieder auf den Weg in Richtung Heimat. Gerne nahmen sie die Einladung des Barons an, zur Hubertusmesse 2006 wiederzukommen.
Die musikalische Gestaltung der Hubertusmesse durch die Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg wurde mit viel Beifall belohnt. Parforcehornbläser und - bläserinnen der Jägervereinigung Frankenberg mit Herrn Baron von Ruffin

 

 

12. November 2006
Hubertusmesse in Bromskirchen
 
Jagdhornbläser und Posaunenchor gestalten Messe und Konzert in Bromskirchen
Messe zur Ehren des heiligen Hubertus
Der Jagdhornbläserchor Frankenberg umrahmte die Messe mit feierlichen Klängen
BROMSKIRCHEN: Am Sonntag feierte die Kirchengemeinde die Hubertusmesse. Das Ambiente war stimmungsvoll: Der Schützenverein stand am Eingang mit Fackeln Spalier und empfing die rund 200 Gäste, die Jagdhornbläsergruppe aus Frankenberg spielte einen feierlichen Einzug, und die Tische in der Schützenhalle waren liebevoll mit herbstlichen Dekorationen geschmückt. Im Mittelpunkt der Messe stand der musikalische Teil. Und für diesen besonderen Anlass konnten die Gäste in der voll besetzten Halle den Jagdhornbläserchor aus Frankenberg hören. Die 17 Bläser unter ihrem Leiter Gerd Lohmann umrahmten den Gottesdienst feierlich mit Chorälen und der Liturgie. Die Bläser verzichteten auf ihre Gage zugunsten der Erweiterung des Bromskirchener Gemeinderaums. Pfarrer Ernst-Dieter Mankel ging in seiner Predigt auf die derzeit stattfindende Weltklimakonferenz in Nairobi ein und zeigte mit anregenden Worten auf, warum die Hubertusmesse gefeiert wird: Die Zeichen der Zeit sind eindeutig. "Die Naturkatastrophen nehmen weltweit zu und die Pole schmelzen", sagte Mankel. "Wer Gott bei seinem Leben außen vor lässt, ist nur sich selbst verantwortlich und denkt, er brauche auf die Umwelt keine Rücksicht zu nehmen", erklärte er. Der Mensch sei nur ein Staubkörnchen in den Weiten des Universums. "Wie kommt der Mensch dazu, sich in den Mittelpunkt zu stellen?" Am Schluß der Predigt stand der Appell Mankels: Der Mensch muss maßvoll mit der Umwelt umgehen!"
Der Gottesdienst wurde durch Pfarrer Ernst-Dieter Mankel durchgeführt Der musikalische Leiter der Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg Gerd Lohmann Nach der Hubertusmesse wurden von der Bläsergruppe noch einige Stücke dargeboten
Nach der Messe gab es für die Gottesdienstbesucher ein gemeinsames Wildessen. Die Jagdhornbläsergruppe und der Bromskirchener Posaunenchor unter ihrem Leiter Markus Dornseiff spielten im Wechsel zur Unterhaltung weitere Stücke und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Hubertus war ein wilder und zügelloser Jäger, bis ihm auf seiner Jagd ein Hirsch erschien, der zwischen seinem Geweih das heilige Kreuz trug. Durch diese Erscheinung erkannte Hubertus, dass auch das Wild Gottes Schöpfung ist, und er hörte auf zu jagen. Hubertus wurde schließlich Bischof von Tongern-Maastrich. Am 3 November 743 wurde er heilig gesprochen. Die Jäger und alle, die sich mit diesem Brauchtum verbunden fühlen, denken jedes Jahr am 3. November an den heiligen Hubertus und feiern dies in einer Hubertusmesse.

 

 

25. November 2006
Bläserjagd 2006
 
Alle Bläser beim gemeinsamen Blaser zum Abschluß der Jagd
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Erfahrungsaustausch war angesagt Bei dem kühlen Wetter tat ein heißer Glühwein gut

 

 

10. Juni 2007
Jubiläum in Hallenberg
   
Gemeinsames Eröffnungsblasen aller beteidigten Bläsergruppen.  
  Die Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg bei ihrem Auftritt an der Kirche in Hallenberg
Zahlreiche Zuschauer lauschten den vorgetragenen Musikstücken. Die Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg spielte nach dem offiziellen Programm noch einige Stücke aus ihrem Repertoire

 

 

28. Juli 2007
Hochzeit von Christoph und Ina
     
 
  Christoph und Ina Hömberg  
Selbstverständlich ließ es sich die Bläsergruppe nicht nehmen an diesem großen Ereignis teilzunehmen.

 

 

14. - 16. September 2007
Herbstausstellung und Hubertusmesse Gut Basthorst
 
Parforcehornbläser der Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg begleiteten die Hubertusmesse und gaben der traditionellen Fuchsjagd auf Gut Basthorst bei Hamburg einen feierlichen Rahmen.
Fuchsjagd und Hubertusmesse auf Gut Basthorst
Zum Halali nach Norddeutschland
Auf Einladung des Freiherrn Baron von Ruffin machte sich die Bläsergruppe der Jägervereinigung Frankenberg zum zweiten Mal auf den Weg Richtung Hamburg zum Gut Basthorst. Als Repräsentanten jagdlichen Brauchtums sorgten die Bläser bei der Herbstausstellung auf dem Gutshof für Musik. Nachdem Gutsherr von Ruffin die Gäste der Veranstaltung bei Kaffee und Kuchen empfangen hatte, hatten die Bläser Gelegenheit die Ausstellung zu besuchen. Außer der Ausstellung handwerklicher Arbeiten und den Verkauf landwirtschaftlicher Produkte und kulinarischer Leckereien sollte die Erntezeit des Jagdjahres mit einer Hubertusmesse gewürdigt werden. Bei herrlichen Sonnenschein kamen zahlreiche Besucher zum Gottesdienst unter freiem Himmel und lauschten den Klängen der Parforcehörner.
Die Foxhound-Meute nach der Fuchsjagd. Zahlreiche Besucher sind zu der Veranstaltung gekommen.
Als weiteren Höhepunkt wurde den Zuschauern eine traditionelle Fuchsjagd hoch zu Ross präsentiert. Eine jagdmethode, wie sie insbesondere in Frankreich und England praktiziert wurde. Dabei soll die Hundemeute eine zuvor im Feld gelegte Duftspur verfolgen. Bei erfolgreicher Suche wird die Meute mit Pansen belohnt. Die traditionell zur Jagdleitung notwendigen Parforcehorn-Signale wurden von den Bläsern unter Leitung von Gerd Lohmann bei der Reiterjagd zum Besten gegeben. Französische Stücke wie "Le Reveil des Chasseurs", "Le Point du jour", "Hunderuf" und "Jagd vorbei - Halali" gaben den musikalischen Rahmen und begeisterten Hunderte von Zuschauern.

 

 

04. November 2007
Hubertusmesse in Weseram
 
Hubertusmesse in Weseram in Brandenburg
 
Märkische Allgemeine vom 06.11.2007
Alter Tradition eine neue Tür geöffnet
Hubertusmesse für Jäger in Weseram
WESERAM: Die Gänse waren es vor allem, die die passionierten Jäger der Frankenberger Jagdbläsergruppe nach Weseram gelockt und damit also auch die Aufführung der Hubertusmesse am Sonntag ermöglicht haben. Die Wildgänse ziehen das Brandenburgische dem Hessischen vor und haben nicht geahnt, dass sie damit einer alten J agdtradition eine neue Tür öffneten. Im vergangenen Jahrhundert wurden insbesondere in Frankreich niemals Jagden ohne vorherige Gottesdienste abgehalten. Dieser Brauch hatte sich bis in die katholischen Gegenden Süddeutschlands ausgedehnt und zur Folge, dass er eine eigene Musik bekam. "Die" Hubertusmesse gibt es eigentlich nicht, es existieren mehrere Varianten davon. Die populärste ist die des Franzosen Jules Cantin von 1938, die ihrerseits auf Sammlungen französischer Autoren aus dem vorigen Jahrhundert beruht.Die Frankenberger spielen sie in einer Kombination mit der Variation von Reinhold Stief, die in 1968 in Heidelberg erschien. Inzwischen sind es nicht mehr nur die Katholiken, die an Hubertusgottes-diensten teilnehmen. Daher hat sich eine eigene ökumenische Liturgie herausgebildet. Die Messe wird auf Parforce-Hörnern ge-
blasen. Das sind weich und voll klingende Hörner mit einem weiten Durchmesser, die über die Dreispitze, die Hüte der Jagdreiter, passten. Der Förderverein der Weseramer Dorfkirche unter Leitung von Alt-Pfarrer Manfred Gunkel hatte zum Jägergottesdienst eingeladen.
Sein Ziel ist derzeit die Sanierung der Orgel, für die in diesem Jahr 19 000 von insgesamt 36 000 Euro aufgebracht werden müssen. Die Kollekte des Tages floss in diesen Topf.Der Heilige Hubertus gilt als der Schutzpatron der Jäger und ist in gewisser Weise sogar aktuell. Nicht als historische Person, die laut Legende im Wald von Maastricht durch einen weißen Hirsch vom zügellosen Lebemenschen zum zutiefst Gläubigen bekehrt worden ist, sondern als Erkenntnis der wachsenden Verantwortlichkeit des Menschen gegenüber der Schöpfung – also der Natur.Gunkel griff diese Sorge auf und predigte zwischen den Liedern der Messe zu diesem Thema. Die Frankenberger Jagdbläsergruppe spielte nach dem Gottesdienst noch einmal vor der Kirche auf. Unter Gottes strahlend blauem Himmel erklang weithin hörbar auch das bekannte "Auf, auf zum fröhlichen Jagen", bevor der Förderverein zum Imbiss einlud und sich die Bläser auf den Rückweg machten.
  Die Bläsergruppe Frankenberg bei der Hubertusmesse in Weseram

 

 

10. November 2007
Bläserjagd 2007
 
Gemeinsames Blasen nach Abschluß der Jagd durch alle anwesenden Bläser
Es war ganz schön kalt. Da ist das Feuer zum wärmen genau richtig. Das ist er. "Manfreds Hirsch" Da strahlt der neue "Jagdkönig"
Beim "Schüsseltreiben" in gemütlicher Atmosphäre war die Stimmung gut
Achim Mohry wurde für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Bläsergruppe geehrt Ehrung für Iris Lepa für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Bläsergruppe Nachträglich die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag an Manfred Hecker
    "Jägerschlag" für Carmen

 

 

30.11. - 02. Dezember 2007
Drückjagd in Brandenburg
 
Drückjagd in Brandenburg ( Bagower Heide )
In der Bagower Heide hab ich zur Drückjagd gestanden,
mit zwei weiteren Jägern aus den hessischen Landen.
Siegfried, Hubertus, Harald und Jost,
bei diesem Sauwetter war auch das kein Trost.
Nur Maria fand das Wetter gar nicht so schlecht
Und hat sich damit für die Bläserjagd gerächt.
Doch wie es oft ist, sind die Vorzeichen inakzeptabel,
ist die Strecke am Abend ganz respektabel.
Von Moränen umzäunt stand ich zwischen den Kiefern,
doch zur Strecke konnt ich leider nichts liefern.
Auf mein Haupt fiel der Regen Tropfen um Tropf
Und Fontanes Gedicht ging mir nicht aus dem Kopf.
Statt einer „ Beer“ hätt ein Schwein ich gewollt,
doch Diana war mir diesmal leider nicht hold.
Manchmal wehte der Wind von Ribbeck her,
dann flüsterts im Baume „ Wist ’ne Beer“.
Trotzdem hab ich am Abend getrunken, gelacht,
eine herrliche Zeit mit Freunden verbracht
und sollten die Sauen oder Gänse mich rufen,
dann komme ich jederzeit wieder „jeloofen“.
 
Jürgen Redecker, Karl Born, Helfried Seip

 

 

29. Dezember 2007
Jahresabschlußfeier Schießstand
   
Wie jedes Jahr zum Jahresende trifft sich die Bläsergruppe zu einer gemeinsamen Feier auf dem Schießstand. Ab 10:00Uhr geht man auf die Jagd, anschließend gegen 12:00 Uhr versammelt man sich auf dem Schießstand um gemeinsamen beim Essen und Trinken das Jahr ausklingen zu lassen. Traditionell wird auch wieder eine Ehrenscheibe ausgeschossen.
Gemeinsames Abschlußblasen nach der morgendlichen Jagd  
Essen und Trinken war ausreichend vorhanden.    
  Auswertung der Ehrenscheibe. Wer hat wohl gewonnen?