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Herzlich Willkommen bei der Bläsergruppe Frankenberg

Die Bläsergruppe trauert um  Karlheinz Heinrichs

 

 

Am 5. März 2018 ist Karlheinz Heinrichs verstorben. Die Bläsergruppe der Jägervereinigung trauert um sein Gründungsmitglied, der vor über 50 Jahren zusammen mit seinen Jagdkameraden begann, sich im Blasen des Jagdhornes zu üben und gemeinsam in einer Gruppe die Totsignale für das Verblasen der Jagdstrecken anzueignen. Karlheinz Heinrichs wurde der Sprecher und Obmann dieser jungen Bläsergruppe. Ihm gelang es immer bessere Übungsräumlichkeiten und eine musikalische Leitung zu finden. Daraufhin erweiterte sich die Anzahl von Jagdhornbläsern und gleichermaßen der Umfang der Musikstücke, denn neben den Jagdsignalen, die man zur Leitung und Führung einer Treibjagd benötigte und die Totsignale, die man beim Verblasen der Jagdstrecke vortrug, begann der kleine Bläserchor, auch Lieder und Märsche zu spielen.
Erste zaghafte Auftritte bei anderen Bläsergruppen folgten und wurden Dank des Selbstbewusstseins von Bläserobmann und Mitspielern zu gelungenen Beiträgen bei Festen, Jubiläen und Veranstaltungen in der Öffentlichkeit. Als Karlheinz Heinrichs 1979 zum Vorsitzenden der Jägervereinigung Frankenberg gewählt wurde, gab er das Amt des Bläserobmannes an Gerd Lohmann und dieser später an Bernd Hömberg weiter. Er blieb als fleißiger Mitbläser dem Jagdhornspielen genauso treu, wie er sich mit Passion der Jagdausübung widmete.
Er war ein fanatischer Verfechter des jagdlichen Brauchtums. Vor, während und nach der Jagd lagen ihm die alten Traditionen sehr am Herzen. Ein besonderer Spaß für ihn war der Jägerschlag, den er an den Jungjägern genussvoll zelebrierte. Bei allen Schüsseltreiben war er gerne der Zeremonienmeister und unterhielt die Teilnehmer mit seinen humoristischen Beiträgen. Er wusste immer mit seinen Jagderlebnissen und heimatlichen Geschichten die Gesellschaft zum Lachen zu bringen. Da er ja musikalisch war, stimmte er mit seinen Bläserkameraden Volkslieder und alte Schlager an. Selber brachte er sich das Zither Spielen bei und gründete Anfang der 90er Jahre eine „Stubenmusi“ mit Gerd Lohmann, Bernd Hömberg, Rudi Mühlbauer und Erich Reitz. Dabei war die Qualität eher zweitrangig gegenüber dem Unterhaltungswert der vorgetragenen Stücke.
Seinem Wunsch gemäß gründete die Bläsergruppe Frankenberg 1991 eine Parforcehorngruppe, die das musikalische Repertoire erheblich erweiterte. Karlheinz spielte darin zwar nie selbst das große Horn, genoss dafür umso mehr die klangvollen Vortragsstücke. Nachdem er erstmals die Hubertusmesse in der Liebfrauenkirche gehört hatte, durften die Jagdhornbläser mit Teilen der Messe auch seine Goldene Hochzeit mit seiner Ehefrau Lina in Ellershausen mitgestalten.
Anlässlich des 80. Geburtstages Karlheinz Heinrichs wurde dem Jubilar die Ehrenmitgliedschaft in der Bläsergruppe Frankenberg angetragen. Er konnte aus Alters- und Gesundheitsgründen zwar nicht mehr aktiv mitblasen, blieb aber immer seiner Bläsergruppe durch persönlichen Kontakt und über die Informationen seiner Tochter Iris, die von Kindesbeinen an ihren „Vadder“ in die Übungsstunden begleitete, treu verbunden. Auch wegen dieses innigen Verhältnisses zu den jüngeren Bläsern, wurde er gerne von uns allen „Vadder“ genannt, denn er war wie ein väterlicher Berater und ein Bewahrer der alten Traditionen und Erinnerungen. Deshalb war es uns immer eine gerne wahrgenommene Pflicht alljährlich zu seinen Geburtstagen die Jagdhörner zum Ständchen erklingen zu lassen und ein Horrido auszubringen.
Gerade die Worte über die gut gepflegte Kameradschaft, die er uns an seinem letzten Geburtstag mitgab, klingen in uns nach. Wir wollen diese in unserem Bläserchor beachten und bewahren in seinem Sinne.
An seiner Beerdigung haben wir noch einmal für ihn die Jagdhörner erklingen lassen und haben ihm die letzte Ehre erwiesen. Denn er hat für die Bläsergruppe Frankenberg sich höchster Anerkennung verdient gemacht.
Er wird uns unvergesslich bleiben.

Frankenberg, im März 2018

Erich Reitz,

Bläserobmann

Bläsergruppe Jägervereinigung Frankenberg

 

 

Die Bläsergruppe trauert um ihr

Gründungs- und Ehrenmitglied

 

Karlheinz Heinrichs

 

HNA vom 08.11.2017

 

 

 HNA vom 17. März 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stolz auf die geleisteten Vorbereitungen: Forstamtsleiter Eberhard Leicht (links) und Erich Reitz, ehemals Förster und „Meisterköhler“, präsentieren die 15 Festmeter Holz, die von Freiwilligen schon für den Kohlenmeiler vorbereitet wurden. Foto: nh

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